Ich – das Tagebuch eines Gestörten

Veröffentlicht am 8. Mai 2013 von
Am Rande medienwirksamer Prozesse trifft man oftmals auf merkwürdige Menschen, die mit dem jeweiligen Prozess eigentlich nichts zu tun haben, sich aber doch daran ergötzen. Keiner soll glauben, es gehe diesen Menschen um Prozessbeobachtung oder Mitgefühl für die Opfer oder Täter. Es geht ihnen ausschließlich um die geeignete Szenerie, um die kleine Bühne, auf der […]weiterlesen

Gib mir mein Schäufelchen zurück, oder ich mach dich kalt!

Veröffentlicht am 8. Mai 2013 von
Zunächst einmal die gute Nachricht: Das Gewehr war nicht gestohlen oder heimlich aus dem Waffenschrank des Vaters entliehen. Nein, es war sein eigenes Kinder-Gewehr, mit dem ein 5-jähriger nach Angaben der NZZ-Online am vergangenen Dienstag in Kentucky seine 2-jährige Schwester erschoss. Ich habe selbst zwei „kleinere“ Schwestern, und der Junge wird seine Gründe gehabt haben. […]weiterlesen

Vielleicht gibt´s ihn ja doch – den Feind! Staatsräson vor Rechtsstaatlichkeit? 37. Strafverteidigertag in Freiburg

Veröffentlicht am 13. März 2013 von
In meinem Beitrag „Gedanken im Nachgang zu einem Tötungsverfahren beim Landgericht Krefeld – oder warum es schwer ist, ohne Feindbild zu leben.“ hatte ich selbstreflektiv über das Verhältnis von Strafverteidigern zu Richtern und Staatsanwälten nachgedacht. Nach dem sehr gelungenen Eröffnungsvortrag zum 37. Strafverteidigertag am 8.3.2013 in Freiburg von Rechtsanwalt Martin Lemke aus Hamburg können einem […]weiterlesen




Gedanken im Nachgang zu einem Tötungsverfahren beim Landgericht Krefeld – oder warum es schwer ist, ohne Feindbild zu leben.

Veröffentlicht am 28. Februar 2013 von
  Der liebe Feind. Wie sehr ihn doch die meisten brauchen, oder jedenfalls das gepflegte Bild von ihm, dem Feind. An ihm kann man sich aufrichten. Er zeigt, wie viel besser man doch selber ist, wie viel schlauer, ehrbarer und menschlicher, und natürlich hat der Feind einen miesen Charakter, jedenfalls vergleichsweise. Für Richter und Staatsanwälte […]weiterlesen




Neuss / Düsseldorfer Mordverfahren: Und schon wieder hagelt es Schimpfe!

Veröffentlicht am 26. Februar 2013 von
Eine 32-jährige Mitarbeiterin des Jobcenters Neuss wird in ihrem Dienstzimmer von einem – in meinen Augen – verwirrten Klienten erstochen. Sie hinterlässt ein kleines Kind und einen Ehemann. Eine schreckliche Tat, und das Mitleid mit den Opfern ist groß!!! Das angebliche Motiv des Täters erscheint rätselhaft. Vermutete er wirklich, das Arbeitsamt wolle hinter seinem Rücken […]weiterlesen




In Memoriam an Bastian Dörper

Veröffentlicht am 1. Februar 2013 von
Ich meide kirchliche Zeremonien im Allgemeinen wie der Teufel das Weihwasser. An der Beerdigung von Bastian Dörper teilzunehmen aber war mir ein tiefes Bedürfnis. Nicht, dass er mir besonders nahe gestanden hätte; er war ein langjähriger Mandant, den ich zuletzt vor ca. 2 Wochen verteidigt hatte, aber  er war erst  19 Jahre alt, als er […]weiterlesen




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